Ein Tierschützer aus dem Mittelalter

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Tierschutz in Spanien - Animal Welfare Spain

Franziskus spricht mit den Vögeln. Fresco von Giotto di Bondone (1297-1299)

So gibt es die Geschichte von dem Wolf aus Gubbio:
Ein reißender Wolf versetzte die Umgebung der Stadt Gubbio in Angst und Schrecken. Die Bürger trauten sich schon nicht mehr vor das Stadttor. Franziskus ging trotz der Warnungen in den Wald, nannte den Wolf seinen Bruder und versprach ihm, für seine tägliche Nahrung zu sorgen. So zähmte er den Wolf. Dieser ließ sich von Tür zu Tür in Gubbio versorgen, ohne jemandem Leid anzutun. Die Leute fütterten den Wolf freundlich, bis er schließlich zwei Jahre später an Altersschwäche starb.

Als Wanderprediger ging Franz nach Dalmatien, Südfrankreich und Spanien. Durch Franziskus' Predigt entstanden schon zu seinen Lebzeiten zahlreiche Klöster. Immer wieder verkündigte Franziskus sanftmütige Demut allen Menschen und auch der armen Kreatur gegenüber - denn sie alle sind Schwestern und Brüder, auch Sonne, Mond und der Tod. Hierüber schrieb er in seinem "Sonnengesang".

Kurz vor seinem Tod (1226) arm und fast blind, schrieb er noch eine Lobpreisung. Darin fordert er alle Menschen auf die Schöpfung mit all seinen Wesen zu lieben.

Franz von Assisi - Schutzpatron der Tiere

1182 wurde er als Sohn einer reichen Kaufmannsfamilie in Assisi geboren. Nach einer Schlacht geriet er in Gefangenschaft und wurde schwer krank. Als er 1203 zurückkehrte, war er ein anderer Mensch. Franz von Assisi entsagte allem Besitz um Gutes zu tun.
Er lebte in Wäldern oder in Klöstern. Er freute sich an der Natur. Er liebte die Blumen, Pflanzen und vor allem die Tiere und sprach mit ihnen.

Claudia Meisters Samojede Akimo