





Was ist aus der Protestaktion vom Sommer 2006 geworden?
Wir wollten wissen was mit tausenden von Strassentieren passiert ist und konnten im Juni 2006 in der Auffangstation von Pechina Massengräber und Kannibalismus aufdecken. Dieses wird jedoch bis heute von den Betreibern bestritten.
Es war nicht hygienisch und vielen Tieren ging es nicht gut in der hoffnungslos überfüllten Auffangstation. Das sahen wir, als wir helfen wollten. Jährlich kamen über 2000 Strassentiere dorthin - ohne eine wirkliche Chance auf eine Adoption und eine tierärztliche Versorgung. Wie gross das Elend für diese Tiere tatsächlich war, erfuhren wir jedoch erst, als zwei Ex-Mitarbeiterinnen verzweifelt Details berichteten. Mehr als 7.000 Tiere starben hier - viele an Krankheiten und sie liegen verscharrt in Massengräbern auf dem Grundstück.
Anfang Juni konnten an nur einem Tag über zweihundert Beweisfotos gemacht werden. Viele sind Fotos des Grauens.
Anzeigen und Inspektionen brachten keine Veränderungen für die Tiere. So folgte im Sommer 2006 eine grosse Protestaktion. Viele Menschen aus verschiedenen Ländern waren geschockt und schickten mails und Faxe an die Stadt Almeria.
Der Erfolg dieser Protestaktion:
Die Stadt Almeria reagierte. Sie gibt heute keine Hunde mehr an die Auffangstation Pechina ab. Vor der Protestaktion konnten die Betreiber der Auffangstation in Pechina endlos Tiere gegen ein "Kopfgeld" abholen. Das ist nun vorbei.
Unverständliche Entwicklung der Lage:
Ende Januar 2007 beschliesst der zuständige Richter in Almeria, dass die Fotos und Zeugenaussagen nicht ausreichend für einen Gerichtsprozess sein sollen.




240 Bilder vom 4. Juni 2006
Alle Fotos von Anne, c) Sociedad Protectora de Animales de Almeryia, 2006
