Ostern:
unsere Feste sind keine Feste für Tiere
Massentierhaltung ist eine recht junge menschliche Erfindung. Doch schon jetzt
erkennen wir, dass wir uns mit dieser Idee tierischer Ausbeutung in ihrer
leidvollsten Form (wir schliessen die Versuchstiere ein), in einer Sackgasse
befinden. Nie zuvor war die Beschaffung unserer Nahrung und die Befriedigung
unserer Bedürfnisse mit soviel Tod und Quälerei anderer Lebewesen
verbunden. Und obwohl es uns in einigen Ländern bewusster wird und immer
mehr Menschen über ihren Konsum nachdenken und über das, was sie
essen, nimmt doch gleichzeitig weltweit der Fleisch- und Milchkonsum zu. Die
Misere verlagert sich zusehens in ärmere Länder. Genmanipulierte
Pflanzen und Tiere sollen helfen die Erträge und Mengen zu steigern,
damit es noch mehr Fleisch-und Milch- und Butterberge gibt, die mit Steuergeldern
wieder billiger exportiert werden können. Wir zerstören heute in
ungeahntem Ausmass Böden, Wasser und Luft. Die Folgen sind Verwüstung,
Austrocknung und Klimakatastrophen. Wir erschweren das Leben aller nachkommenden
Generationen. Unser Handeln hat ein Massen- und Artensterben ohne Gleichen
ausgelöst und das Ende könnte gruselig klingen. Wir haben doch ein
gut entwickeltes Gehirn. Wir sollten es benutzen und zB über die Herkunft
unserer Nahrung nachdenken,- die wir einkaufen, kochen und die gerade auf
unserem Teller liegt.
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