Ostern:

unsere Feste sind keine Feste für Tiere


Massentierhaltung ist eine recht junge menschliche Erfindung. Doch schon jetzt erkennen wir, dass wir uns mit dieser Idee tierischer Ausbeutung in ihrer leidvollsten Form (wir schliessen die Versuchstiere ein), in einer Sackgasse befinden. Nie zuvor war die Beschaffung unserer Nahrung und die Befriedigung unserer Bedürfnisse mit soviel Tod und Quälerei anderer Lebewesen verbunden. Und obwohl es uns in einigen Ländern bewusster wird und immer mehr Menschen über ihren Konsum nachdenken und über das, was sie essen, nimmt doch gleichzeitig weltweit der Fleisch- und Milchkonsum zu. Die Misere verlagert sich zusehens in ärmere Länder. Genmanipulierte Pflanzen und Tiere sollen helfen die Erträge und Mengen zu steigern, damit es noch mehr Fleisch-und Milch- und Butterberge gibt, die mit Steuergeldern wieder billiger exportiert werden können. Wir zerstören heute in ungeahntem Ausmass Böden, Wasser und Luft. Die Folgen sind Verwüstung, Austrocknung und Klimakatastrophen. Wir erschweren das Leben aller nachkommenden Generationen. Unser Handeln hat ein Massen- und Artensterben ohne Gleichen ausgelöst und das Ende könnte gruselig klingen. Wir haben doch ein gut entwickeltes Gehirn. Wir sollten es benutzen und zB über die Herkunft unserer Nahrung nachdenken,- die wir einkaufen, kochen und die gerade auf unserem Teller liegt.

Mehr zB auch über Tierethik hier

 

verstümmelte Schnäbel
täglich schauen hier Hasen in Käfigen zu wie ihre Artgenossen getötet und zersägt werden
tausende km werden diese Schafe transportiert zum Schlachten und Schächten
Osterlämmchn unterwegs zum Sterben
alle Fotos: c) erica seidl u. andreas krug